Illustration: Gesundheitspersonal in PSA in einer Ebola-Isolationseinrichtung.
Das kenianische Gesundheitsministerium gab am Freitagabend, dem 23. Oktober 2026, den zweiten Ebola-Todesfall bekannt — eine 65-jährige Frau, eine enge Verwandte des ersten Patienten, die während ihrer Quarantäne in Nairobi starb. Insgesamt neun bestätigte Fälle, sieben Patienten werden in zwei Isolationsstationen behandelt, ohne Hinweise auf eine Übertragung in der Gemeinde. Der Ausbruch, der im Kongo begann, ist nun in vier afrikanischen Ländern registriert.
Kernfakten
Das kenianische Gesundheitsministerium gab am Freitagabend, dem 23. Oktober 2026, den zweiten Ebola-Todesfall bekannt: eine 65-jährige Frau, eine enge Angehörige des ersten kenianischen Patienten.
Die Frau war der dritte bestätigte Fall in Kenia und starb während der Quarantäne in der Infektionskrankheitenstation in Nairobi, nachdem sie am 13. Oktober Symptome gezeigt hatte.
Die Gesamtzahl der bestätigten Ebola-Fälle in Kenia liegt nun bei neun Personen: zwei sind gestorben, sieben Patienten werden noch in zwei Isolationsstationen behandelt; alle Fälle stammen aus einem einzigen Cluster.
Die kenianischen Behörden verfolgen 135 Kontakte, alle unter Quarantäne; das Gesundheitsministerium betont, dass es keine Hinweise auf eine community spread gibt.
Der Ausbruch begann in der Demokratischen Republik Kongo und ist mittlerweile in vier Ländern registriert (Kongo, Uganda, Kenia, Nigeria) — die geografisch weiteste Verbreitung eines Ebola-Ausbruchs, die es in Afrika je gegeben hat.
Zweiter Todesfall inmitten der Quarantäne
Ein Cluster, 135 Kontakte nachverfolgt
Die weiteste Ausbreitung in der Geschichte Afrikas
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